Presseinformationen

Willkommen bei Tiere

jan.-dez. 2007, 2007

VIER PFOTEN rät: Heimtiere im Garten

Hamburg - Hundeknochen im Blumenbeet, Katzenhäufchen
zwischen den Radieschen, hübsche Pflanzen, die aber für Tiere giftig
sind - wer gleichzeitig Hobbygärtner und Heimtierhalter ist, hat mit
solchen Problemen zu kämpfen. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie der Garten
trotzdem eine Wohlfühl-Oase für Mensch, Tier (Katzen) und Pflanzen wird.

Auswahl der Pflanzen Ich bin  Hund Caesar

Viele bei Hobbygärtnern beliebte Büsche und Blumen sind für
Heimtiere giftig, etwa Clematis, Efeu, Rhododendron, Kirschlorbeer,
Buchsbaum, Thuja und Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen und
Maiglöckchen und viele mehr. Dornen bergen eine Verletzungsgefahr,
ebenso Pflanzen, die Bienen und andere stechende Insekten anziehen.
VIER PFOTEN und rät, gefährliche Pflanzen im Garten grundsätzlich zu
meiden.

Gartenpflege

Bei handelsüblichen Düngemitteln sollten Hobbygärtner sorgfältig
die Warnhinweise lesen und befolgen. "Was für Menschen gefährlich
ist, schadet auch den Tieren. Am besten sind daher Naturdünger wie
Pferdemist oder beispielsweise die weniger geruchsintensive Jauche
aus Schachtelhalm," empfiehlt VIER PFOTEN Heimtierexpertin Martina
Schnell. Verzichten sollten Heimtierbesitzer auch auf den Einsatz von
Gift gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Auch hier gibt es eine
große Auswahl an wirkungsvollen natürlichen Alternativen. Beim
Rasenmähen, Heckenschneiden, Fräsen oder Sägen gilt: Hund und Katze
im Haus halten! Spitze Gartengeräte sollten nicht herumliegen und
Regentonnen immer mit einem festsitzenden Deckel abgedeckt sein,
damit Katzen nicht darin ertrinken.

Hundefreundlicher Garten

Ein großes Grundstück kann durch Mauern oder Zäune in
"Hundegarten" sowie Nutz- und Ziergarten geteilt werden. Der
Hundegarten sollte in der Nähe der Menschen sein und ermöglichen,
dass das Tier darin herumtollen, Löcher buddeln und Knochen
verstecken kann. Ist kein Platz für einen extra Hundebereich, kann
man das Tier dazu erziehen, nicht an die Beete zu gehen. Auf jeden
Fall brauchen Hunde aber eine Stelle, wo sie graben dürfen, sowie im
Sommer einen geschützten, schattigen Platz.

"Kein noch so großer Garten ersetzt jedoch gemeinsame
Spaziergänge, Ausflüge und Entdeckungsreisen", sagt Martina Schnell.
"Denn ein Hund erkundet gerne und nimmt neue Gerüche auf. Als
Rudeltier braucht er ausreichenden Kontakt mit anderen Hunden und mit
seinen menschlichen Bezugspersonen." Das Bedürfnis nach Sozialkontakt
steht bei Hunden an erster Stelle. Wird das Tier weggesperrt und z.
B. ausnahmslos im Garten gehalten, können psychische Störungen
auftreten. Heulen und Bellen sind häufig ein Zeichen für Einsamkeit.
Beschweren sich die Nachbarn, landen viele Hunde in den überfüllten
Tierheimen.

Katzensicherer Garten

Damit Blumen- und Gemüsebeete nicht zum Katzenklo werden, rät
Martina Schnell, die Erde mit trockenem Rindenmulch oder gehäckselten
Zweigen zu versetzen. "Wenn das Tier im Garten eine kleine Sandfläche
zur Verfügung hat, wird es seine Geschäfte auch nicht grundsätzlich
beim Nachbarn erledigen." Empfindliche Bäume lassen sich mit
Kratzmatten vor scharfen Krallen schützen. Vogel-Nistkästen sollten
immer mit einer Drahtschlinge frei schwebend am Ast befestigt werden.
Sobald die Jungvögel ihre ersten Flugversuche starten, sollte die
Katze nicht in den Garten gelassen werden.

Die ausführlichen Hintergrundinformationen "Heimtiere im Garten"
können bei VIER PFOTEN Tel.: 040/399 249 - 0, E-Mail:
office@vier-pfoten.org bestellt oder http://www.vier-pfoten.de
/Kampagnen/Haustiere/Allgemeines heruntergeladen werden.



Presserückfragen an:
Beate Schüler
Pressesprecherin
Tel.: 040/399 249-66
E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.org